Aus Gründen der Übersichtlichkeit und weil aus beiden Themenbereichen zahlreiche Helme vorhanden sind, stelle ich auf dieser Seite die Helme der Feuerwehr Berlin sowie die Helme der ehemaligen DDR seperat vor.


BERLINER FEUERWEHR


Aluminiumhelm aus (West-)Berlin - ca. 1965-1975

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Erworben von Privatperson aus Berlin. Diese silber lackierten Helme wurden von ranghöheren Beamten der BF Berlin getragen, z.B. Wachleitern. Der Zustand dieses Helmes ist top, fast wie neu.


Aluminiumhelm aus Berlin - ca. 1975-2003

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Der legendäre Helm der Berliner Feuerwehr, mit dem Aluminiumkamm (auch Ziegelbrecher oder Raupe genannt), der Wachnummer und dem Hoheitsabzeichen sowie dem roten, umlaufenden Streifen, der die Funktion des Trägers signalisiert. Es handelte sich dabei um den Rang eines Fahrzeugführers, also des Befehlshabers über eine Fahrzeugbesatzung, die aus weniger als einer Staffel (also 6 Mann) bestand. Die Wachnummer stellt noch die alte Ausführung mit nur 3 statt später 4 Ziffern dar. Welcher Wache diese Nummer (420) zugeordnet war, ist nicht bekannt. Der Allgemeinzustand des Helmes ist stark gebraucht, aber in sammelwürdigem Zustand.


Aluminiumhelm aus Berlin - ca. 1975-2003

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Hierbei handelt es sich um den legendären Berliner Feuerwehrhelm. Bis 2003 wurden diese Helme, die im Wesentlichen dem Standart-Feuerwehrhelm nach DIN entsprechen, von allen Berliner Feuerwehrdienstleistenden getragen. Dann beschaffte die Landeshauptstadt das Modell Dräger HPS 4100 und sonderte die alten Helme aus - sehr zum Bedauern der Feuerwehrmänner und -frauen, denn der neue Helm sollte den Aluminiumkamm, der schon eine Tradition hatte, nicht mehr haben. Dieser Kamm und das Hoheitsabzeichen der BF Berlin machen den Helm zu einem begehrten Sammlerobjekt.


Aluminiumhelm eines Führungsdienstgrades aus Berlin - ca. 1975-2003

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Feuerwehrhelm in der bekannten DIN-Form mit Kamm eines Führungsdienstgrades der Berliner Feuerwehr, mit original Hoheitsabzeichen und Wachnummer 3600. Untypisch ist das verwendete Hollandtuch, vermutlich eine Privatbeschaffung des früheren Besitzers oder ein Trageversuch. Auf welchen Dienstgrad die drei roten Streifen hinweisen, ist leider nicht bekannt.


Aluminiumhelm aus Berlin - ca. 1975-2003

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Auch hierbei handelt es sich um den bekannten Berliner Helm mit dem Aluminiumkamm, der so genannten "Raupe" oder auch "Ziegelbrecher". Dieser Helm, mit dem Aesculap-Symbol auf der Stirnseite, stammt aus einem NAW der Feuerwehr Berlin und wurde von einer Privatperson erworben.


Versuchshelm aus GFK - Berlin - 1989-1990

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Die Berliner Feuerwehr stellte im Juni 1989 ihren neuen Kopfschmuck vor: Den Dräger Gallet, der eigentlich für die französische Feuerwehr produziert wurde. An der Feuerwache Kreuzberg, die meistbeschäftigte Berliner Wache zur damaligen Zeit, wurden damals 20 der Helme getestet. Geplant war die Anschaffung der insgesamt 4000 damals 800 Mark/Stück teuren Helme bis Ende 1990. Doch dann kam die Wende dazwischen, die die Stadt Berlin so viel Geld kostete, dass das Projekt "neue Helme" verschoben werden musste - erst im Jahr 2003 erhielt die Berliner Feuerwehr dann das Nachfolgermodell, den HPS 4100 - ebenfalls aus dem Hause Dräger. Dieser Helm ist in sehr stark gebrauchtem Zustand, aber ein sehr seltenes und schwer zu bekommendes Stück.


Versuchshelm aus GFK - Berlin - 1989

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Ausführliche Beschreibung zur Verwendung der Dräger Gallet-Helme siehe Helm zuvor. Dieser Helm stammt von der Wache 1600, verfügt über die Kennzeichnung eines Zugführers und ein noch deutlich erkennbares, wenn auch stark zerkratztes Hoheitsabzeichen.


GFK*-Helm aus Berlin - 2003-2009

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Dieser Feuerwehrhelm entstammt der aktuellen Generation der Schutzhelme bei der Feuerwehr Berlin. Die Helme vom Typ Dräger HPS 4100 lösten 2003 die traditionellen Helme mit dem Aluminiumkamm ab. Dieser Helm war auf der Wache 3400 (Wilmersdorf) der BF Berlin im Einsatz. Das Hoheitsabzeichen ist nicht original sondern wurde von einem Sammler in Auftrag gegeben, da die BF Berlin die Helme nur ohne das Abzeichen abgibt (dieser Helm wurde nach Beschädigung ausgesondert). Dieser Helm hat die Größe H3 für großen Kopfumfang.


GFK*-Helm aus Berlin - 2003-2009

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Wie auch der vorherige Helm stammt dieser Feuerwehrhelm vom Typ Dräger HPS 4100 von der Berliner Feuerwehr. Dieser Helm stammt von der Wache 6100 (BF Marzahn), wurde aber ebenfalls aufgrund einer kleinen Beschädigung ausgesondert. Der rote Balken links und rechts weißt auf den Dienstgrad "Hauptbrandmeister" des Trägers hin. Derzeit verfügt der Helm über kein Hoheitsabzeichen, weil die BF Berlin die Helme nur ohne Hoheitsabzeichen abgibt. Mittlerweile wurde ein Aufkleber des Hoheitsabzeichens angebracht, das leider etwas kleiner ist als das Original.


Dräger HPS 4300 Feuerwehrhelm mit Visier, Baujahr 2012

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Der Dräger HPS 4300 ist der Nachfolger des Erfolgsmodells "Dräger HPS 4100", der sein großes Debüt bei der Berliner Feuerwehr feierte. Mittlerweile wird von Dräger bereits die dritte Generation dieses Helmtyps, der HPS 4500, vertrieben. Dieser Helm in der Größe H2 verfügt über einen Ledernackenschutz und ein klares Visier sowie auf der Rückseite über eine Schlaufe zur Befestigung einer Augenschutzbrille. Laut Aufkleber war dieser Helm bis zu seiner Aussonderung bei der Berliner Feuerwehr eingesetzt. Hoheitsabzeichen und Wachnummer wurden leider entfernt und werden ggf. zu späterer Zeit durch Replika ersetzt.

 


EHEMALIGE DDR


Kunststoffhelm DDR - ca. 1962-1975

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Feuerwehrhelm der DDR aus Kunststoff (glasfaserverstärktes Polyester) in Hammerschlaglackierung (grau). Guter Zustand. Diese Helme waren bei den Feuerwehren in der DDR im Einsatz. Die Berufsfeuerwehren erhielten ab 1970 die verchromten Kunststoffhelme als Ersatz. Die Form kommt den späteren DIN-Helmen schon sehr nahe.


Metallhelm (Hammerschlag) DDR - ca. 1962-1975

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Feuerwehrhelm aus der DDR, Material ist Aluminium oder ähnliches, in Hammerschlag-Optik. Schwarz lackiert. Von der Form her baugleich mit dem vorhergehenden Helm aus Kunststoff.


Metallhelm (Hammerschlag) DDR - ca. 1962-1975

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Baugleich wie der vorherige Helm, allerdings nicht schwarz, sondern silber/grau lackiert.


Kunststoffhelm DDR - ca. 1970-1990

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Diese Helme wurden aus Kunststoff gefertigt und verchromt (die Chromschicht sollte die Hitze reflektieren) und besonders in der ehem. DDR häufig verwendet. Im Raum Brandenburg sind diese Helme noch lange Zeit anzutreffen gewesen, zum Teil kann man sie auch heute noch im Alarmdienst sehen! Die Helme sind nicht sehr hitzebeständig und stellen so eine Gefahr für den Träger dar. Hier zu sehen die Ausführung ohne Visier.


Kunststoffhelm DDR - ca. 1970-1990

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Dieser Helm unterscheidet sich nicht vom vorhergehenden Helm, stellt aber die Variante mit fest angebautem Visier und Nackenleder dar.


Kunststoffhelme verchromt mit Visier aus der ehem. DDR - ca. 1970-1990

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Hierbei handelt es sich um baugleiche Helme zum vorherigen. Diese Helme wurden in den 1970er Jahren zunächst bei den Berufsfeuerwehren der DDR, erst viel später auch bei den freiwilligen Feuerwehren getragen. Das Innenleben wurde vom Stahlhelm der NVA übernommen. Die Chromschicht sollte die Strahlungshitze des Feuers reflektieren, jedoch erwies sich der Helm als insgesamt nicht sehr Beständig gegen thermische Belastung. Bis weit nach der Wende wurden diese Helme auch noch bei freiwilligen Feuerwehren getragen - selbst in den 2000er Jahren waren noch nicht alle freiwilligen Feuerwehren mit zeitgemäßen Helmen ausgestattet.


Kunststoffhelm des Vorbeugenden Brandschutzes, DDR - ca. 1977-1990

 

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Hierbei handelt es sich um keinen Einsatzhelm im eigentlichen Sinne, sondern um einen normalen Bauhelm im zweiteiliger Ausführung (rot, weiß) aus hartem Kunststoff, der von den Mitarbeitern des Vorbeugenden Brandschutzes der Berufsfeuerwehren der DDR bei Tätigkeiten, die das Tragen eines Helmes erforderten, trugen. Hierzu zählte zum Beispiel die Abnahme von Rohbauten und die Begehung von Baustellen. Hersteller dieses Helmes, laut Prägung Baujahr 1977, ist die Firma Perfekt.


 Jugendfeuerwehrhelm, DDR - ca. 1970-1990

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Die Jugendfeuerwehren der DDR nutzten diese einfachen Helme aus Glasfasermaterial in Verbindung mit einem langen Nackenleder.


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